Aktionsplan MI(N)Tmachen

Ziel(e)

  • Sicherung des Wirtschaftsstandorts durch MINT-Fachkräfte und die Erhöhung der Geschlechtergerechtigkeit in Technik und Informatik
  • Die Zahl der MINT-Absolvent:innen bis 2030 um 20 % steigern, den Frauenanteil in technischen Fächern um 5 % erhöhen (Ziele aus der FTI-Strategie 2030 der Bundesregierung übernommen)
  • Aufbrechen veralteter Rollenbilder sowie Stärkung des Selbstvertrauens von Mädchen und jungen Frauen, eine MINT-Ausbildung oder ein MINT-Studium zu absolvieren
  • Umsetzung der im Aktionsplan MI(N)Tmachen enthaltenen Aktionslinien

Zielgruppe(n)

Kinder und Jugendliche bis junge Erwachsene, mit besonderem Fokus auf Mädchen und junge Frauen

Inhalt

Der MINT-Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ ist eine Strategie der österreichischen Bundesregierung mit dem Ziel, mehr Fachkräfte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu gewinnen und damit Herausforderungen wie Digitalisierung (z.B. Potenziale und Gefahren Künstlicher Intelligenz) und Klimawandel besser zu bewältigen.

Der Plan bündelt bestehende Initiativen des BMFWF und BMB und ergänzt sie durch neue Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette, vom Kindergarten, Lehrberuf und Hochschulabschluss bis zum Berufseinstieg, um junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und sie kontinuierlich bis zum Abschluss zu begleiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung des Frauenanteils in technischen und digitalen Bereichen (Förderung eines "Sense of Belonging") sowie auf dem Abbau von stereotypen Rollenbildern.

Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil der MINT-Absolvent:innen deutlich gesteigert werden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zentrale Maßnahmen umfassen die stärkere Vernetzung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen in sogenannten MINT-Regionen, die attraktivere Darstellung von MINT-Berufen durch Role Models und Mentoring sowie die Förderung von praxisnahen Erfahrungen für Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schule.

Ergebnisse

  • Ausbau und Festigung von 28 MINT-Regionen in ganz Österreich.
  • Etablierung einer MINT-Stakeholder:innen-Community aus Bildung, Wissenschaft und Interessensvertretungen.
  • Seit 2019/20 wurde eine Steigerung von 9% bei MINT-Studien-Absolvent:innen sowie von 3,4 Prozentpunkten beim Frauenanteil in technischen Studienabschlüssen erreicht.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Bundesministerium für Bildung
Projektzeitraum:
Jänner 2023 - Dezember 2030
Themenbereich(e):
Frauen und Gleichstellung, Wissenschaft, Schule und berufliche Bildung
Art der Maßnahme(n):
Politische Maßnahme, Informations- und Bewusstseinsmaßnahme, Öffentlichkeitsarbeit
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
intern mit externer Unterstützung
Kontakt:

Bundesministerium für Frauen, Wissenchaft und Forschung
Abteilung II/12 - Gleichstellung und Diversitätsmanagement in Wissenschaft und Forschung
E-Mail: gleichstellung.WF@bmfwf.gv.at

Bundesministerium für Bildung
Abteilung I/2 - Allgemein bildende Pflichtschulen, Inklusive Bildung und Diversitätsmanagement

Links: