Arbeitsmarktförderbudget für Frauen

Ziel(e)

Die Sicherstellung der budgetären Mittel für die Arbeitsmarktförderung von Frauen ist ein wichtiger Beitrag, um über die Steuerung des Budgets Frauen aktiv zu unterstützen. Der Fokus wird dabei auf die Höherqualifizierung von Frauen gelegt, um diese beim (Wieder)Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und stabile Erwerbskarrieren zu ermöglichen. Zusätzlich steigt mit zielgerichteten Aus- und Weiterbildungen die Chance, ein höheres Einkommen zu generieren.

Zielgruppe(n)

Arbeitsuchende Frauen

Inhalt

Im Verhältnis zum Frauenanteil der Arbeitslosen werden Frauen beim Arbeitsmarktförderbudget überproportional gefördert. Diese "Überförderung" ist seit dem Jahr 2016 in den arbeitsmarktpolitischen Jahreszielen des AMS verankert. Von 2016 bis 2019 bestand die Vorgabe zumindest 50% des Arbeitsmarktförderbudgets für Frauen aufzuwenden, 2020 wurde das Ziel als relatives Ziel neu definiert, wonach der Anteil im Arbeitsmarktförderbudget der für Frauen aufgewendet wird zumindest 3,5 Prozentpunkte über dem Frauenanteil der Arbeitslosen liegen soll. Im Jahr 2022 wurde der Zielwert auf 4 Prozentpunkte erhöht.

Ergebnisse

2024 wurden über 670 Millionen Euro (ohne Kurzarbeit) für die Förderung von Frauen ausgegeben, das entspricht 50,5 Prozent aller zuordenbaren Zahlungen. Mit diesen finanziellen Mitteln konnten im Jahr 2024 über 207.000 Frauen durch Förderungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik unterstützt werden, über 135.000 davon durch Qualifizierungen.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Projektzeitraum:
seit Jänner 2001
Themenbereich(e):
Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Soziales, Konsumentenschutz, Frauen und Gleichstellung, Wirtschaft
Art der Maßnahme(n):
Budgetäre Maßnahme
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Abteilung IX/A/10
Johannes Weiler, MA MA MSc
E-Mail: johannes.weiler@sozialministerium.gv.at