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50% Arbeitsmarktförderbudget für Frauen

Ziel(e)

Frauen bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen, die Segregation am Arbeitsmarkt aufbrechen und die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt forcieren, sowie Frauen den Zugang zu allen Berufen zu ermöglichen. Damit die Vorgabe, Frauen zukünftig beim Arbeitsmarktförderbudget in Relation zu ihrem Anteil am Bestand der Arbeitslosen überproportional zu berücksichtigen, auch tatsächlich zum Abbau von Benachteiligungen beitragen kann, müssen konkrete frauenfördernde Maßnahmen formuliert und umgesetzt werden. Wichtig ist die Höherqualifizierung von Frauen, um ihnen den Eintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und stabilere Erwerbskarrieren zu ermöglichen. Weiters steigt mit zielgerichteten Aus- und Weiterbildungen die Chance ein höheres Einkommen zu generieren.

Zielgruppe(n)

Arbeitsuchende Frauen

Inhalt

Da rund die Hälfte aller Frauen keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Abschluss vorweisen, liegt der Schwerpunkt der arbeitsmarktpolitischen Interventionen auf Qualifizierungen. Die Ausbildungsangebote orientieren sich am entsprechenden Bedarf des Arbeitsmarktes, wobei mit speziellen Programmen auf regionale arbeitsmarktpolitische Besonderheiten reagiert wird. Damit soll sichergestellt werden, dass die zukünftige Arbeitskräftenachfrage bestmöglich bedient wird.

Ergebnisse

Die Budgetperspektive führt zu einer Sensibilisierung für die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt sowohl die strukturelle Verankerung von Frauenförderung wie auch eine stärke Berücksichtigung von Frauen bei der Planung von Fördermaßnahmen. Nachdem Überzeugungen für die Gleichstellung nur schwer bzw. langfristig verändert werden können, bleibt der Top down-Ansatz für ein gendergerechtes Budget wichtig. Durch die Integration der Genderbudget-Perspektive in das Steuerungssystem des AMS ist es gelungen, eine systematische Reflexion aller Fördermaßnahmen hinsichtlich einer stärkeren Einbeziehung von Frauen anzuregen und damit den strukturell geringeren Förderkosten gegenzusteuern. Dieser Blick auf die Kosten unterstützt die Umsetzung des Gender Mainstreaming Ansatzes, dem sich das AMS verpflichtet sieht, und die Gleichstellungsziele des AMS, um durch Fördermaßnahmen den Benachteiligungen von Frauen am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend
Projektzeitraum:
seit Januar 2001
Themenbereich(e):
Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Soziales, Konsumentenschutz, Finanzen
Art der Maßnahme(n):
Budgetäre Maßnahme
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Gruppe III/A, Abteilung III/A/10
Doktorin Sabine Hafner
E-Mail: sabine.hafner@sozialministerium.at

Links:
Studie "50 % des Budgets der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen"