Einkommensbericht der Stadt Wien

Ziel(e)

Seit 2012 verfügt die Stadt Wien über eine gesetzliche Grundlage für die Einkommenstransparenz. Diese zielt auf die Beseitigung jeglicher sachlich nicht begründbarer Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern ab.

Zielgruppe(n)

Bedienstete der Stadt Wien

Inhalt

Nach § 43a Wiener Gleichbehandlungsgesetz (W-GBG) veröffentlicht die*der amtsführende Stadträt*in für Personalangelegenheiten jährlich bis zum 1. Oktober einen Bericht zur Einkommensanalyse der dauernd beschäftigten Bediensteten der Gemeinde Wien. Für den Bericht werden Daten von Bediensteten ausgewertet, die das ganze Jahr beschäftigt und am 31. Dezember Vollzeit tätig waren. Der Bericht beinhaltet Angaben über die Anzahl der Frauen und Männer im jeweiligen Berufsfeld sowie das Median- und Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern. Bei der Ermittlung des Jahresbruttoeinkommens wird das Schemagehalt inklusive aller Zulagen und Nebengebühren berücksichtigt. Auch das Durchschnittalter der weiblichen und männlichen Bediensteten ist angegeben.

Ergebnisse

Auch in der Wiener Stadtverwaltung verdienen Männer mehr als Frauen – wenngleich es wesentlich geringere Unterschiede gibt als in der Privatwirtschaft. Im Jahr 2024 lag das Durchschnittseinkommen der weiblichen Bediensteten rund 10 Prozent unter jenem der männlichen Kollegen. Die Ergebnisse aus der Analyse des Einkommensberichts dienen ebenfalls als Grundlage für die Zielvorgaben des Gleichstellungsprogramms.

Projektinformationen

Organisation:
Stadt Wien
Projektzeitraum:
seit Jänner 2012
Themenbereich(e):
Frauen und Gleichstellung, Öffentlicher Dienst
Art der Maßnahme(n):
Legislative Maßnahme, Statistik, Analyse und Forschung
Projektauswirkung:
intern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Stelle der Gleichbehandlungsbeauftragten
Email: post@gbb.wien.gv.at

Links:
Jährlicher Einkommensbericht