Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr in der Seite "Datenschutzinformation".

Fort- und Weiterbildungsformate zum Abbau von Geschlechtersegregationen und zum Aufbau von Genderkompetenzen bei Multiplikator/innen und Pädagog/innen

Ziel(e)

Teilnahme von Frauen und Mädchen an nicht traditionellen Ausbildungen (Berufe mit geringem Frauenanteil lt. Lehrberufsliste) mit (mindestens) Lehrabschluss.

Zielgruppe(n)

Arbeitsuchende Frauen und Mädchen.

Inhalt

Im Rahmen des frauenspezifischen Förderprogramm FiT (Frauen in Handwerk und Technik) wird den Kundinnen ermöglicht, zertifizierte Ausbildungen im technisch handwerklichen Bereich zu absolvieren. Frauen werden ermutigt, Berufe zu ergreifen, die traditionell männlich dominiert sind, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen und höhere Einkommensmöglichkeiten bieten. Das Besondere an diesem Programm ist, dass neben einer Lehrausbildung auch der Besuch von Fachschulen, höheren technischen Lehranstalten oder Fachhochschulen gefördert werden kann. Teil des Programms sind auch vorbereitende und unterstützende Maßnahmen, wie eine Berufsorientierung, Basisqualifizierungen in technisch-handwerklichen Bereichen, Beratung (auch hinsichtlich der Kinderbetreuung) und Begleitung während der Ausbildung. Mit dem Programm wird ein qualitativer Akzent im Sinne des arbeitsmarktpolitischen Gleichstellungsziels „Segregation auf dem Arbeitsmarkt überwinden, Einkommensunterschiede abbauen" gesetzt.

Ergebnisse

Knapp 1.300 Frauen machten 2018 im Rahmen von FiT eine Ausbildung im handwerklich-technischen Bereich. Evaluierungsergebnisse: Drei Monate nach Abschluss der FiT Ausbildung haben 54,7% und zwölf Monate nach Abschluss haben 80,9% der Absolventinnen einen Arbeitsplatz gefunden. Etwas über die Hälfte ist Vollzeit erwerbstätig und rund ein Viertel arbeitet 30 bis 38,5 Stunden. Mehrheit der Interviewpartnerinnen hat ohne lange Arbeitsplatzsuche eine ausbildungsadäquate Beschäftigung gefunden – zum Teil sogar einen „Wunscharbeitsplatz“. Bei vollzeitbeschäftigten FIT-Absolventinnen beträgt das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen 1.270,- €. 85% der erwerbstätigen FIT- Absolventinnen bewerten ihre derzeitige berufliche Situation besser als die vorherige. Alle befragten Betriebe äußern sich sehr positiv über das Programm bzw. die Ausbildung.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Projektzeitraum:
seit Januar 2006
Themenbereich(e):
Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Soziales, Konsumentenschutz, Finanzen
Art der Maßnahme(n):
Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahme
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Abt. für Arbeitsmarktdienstleistungen
Dr.in Hafner Sabine
E-Mail: sabine.hafner@sozialministerium.at

Links:
AMS-FiT Infos