Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr in der Seite "Datenschutzinformation".

Fortbildungsakademie zur Prävention von allen Formen der Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt

Ziel(e)

Ein zentrales Ziel der Fortbildungsakademie ist es, zur Implementierung der mit 1. August 2014 in Kraft getretenen Konvention des Europarates zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt beizutragen, insbesondere in den Bereichen Prävention, Integration des Themas in die Lehrpläne relevanter Berufsgruppen und Durchführung von Schulungen für verschiedene Berufsgruppen (Polizei, Justiz, Frauenhilfseinrichtungen, Einrichtungen im Pflege- und Gesundheitsbereich, Einrichtungen im Sozialbereich, Bewährungshilfe, Flüchtlingsorganisationen, Migrantische Organisationen, Männerberatungsstellen, Behindertenorganisationen, Gewerkschaften/Sozialpartnerschaften, AMS, BetriebsrätInnen und VertreterInnen in Unternehmen und Personalabteilungen etc.).

Zielgruppe(n)

Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen auf der Flucht, Frauen mit prekärem Aufenthaltstitel, VertreterInnen aus Flüchtlings- und Migrationsorganisationen, gewaltbetroffene ältere Frauen, VertreterInnen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich, gewaltbetroffene Frauen mit Behinderungen, VertreterInnen aus Behindertenorganisationen, Männerberatungsstellen zum Thema opferschutzorientierte Täterarbeit.

Inhalt

2015 hat der Verein "Autonome Österreichische Frauenhäuser" mit der "Fortbildungsakademie zur Prävention aller Formen der Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt" begonnen, mit dem Ziel, Personen und Fachkräfte, die im beruflichen Alltag mit Gewalt in der Familie und Gewalt an Frauen und Kindern konfrontiert sind, diesbezüglich zu schulen, zu informieren und zu sensibilisieren. Dieses Fortbildungsangebot wurde sehr gut angenommen, und daher setzt der Verein AÖF dieses in Zusammenarbeit mit Frauenhäusern und wichtigen Kooperationspartnern fort, um es auch in Zukunft zahlreichen Berufsgruppen anzubieten und zur Verfügung zu stellen.

2019 und 2020 liegt der Fokus erneut auf dem Bereich Pflege und Gesundheit und auf Frauen mit Behinderungen sowie auf der Zusammenarbeit mit Männerberatungsstellen und opferschutzorientierter Täterarbeit, aber auch auf dem Thema Gewalt gegen Kinder im Kontext Gemeinsame Obsorge und Besuchskontakte.

Ergebnisse

Bisher wurden Seminare zu unterschiedlichen Themen wie Frauen in Hochrisikosituationen, Gewalt im häuslichen Bereich und am Arbeitsplatz, Gewalt gegen ältere Frauen, Gewalt an Frauen mit Behinderungen, die Umsetzung der Istanbul-Konvention, NGO Schattenberichte und über die Rechte von Migrantinnen ohne Papiere und prekärem Aufenthaltsstatus abgehalten, und zwar mit Vertreterinnen von Frauenhilfseinrichtungen, BeraterInnen von Flüchtlingseinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie vom AMS, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen aus Österreich und aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus europäischen Ländern.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Projektzeitraum:
seit September 2014
Themenbereich(e):
Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Soziales, Konsumentenschutz, Frauen und Gleichstellung, Gewalt, Sexismus
Art der Maßnahme(n):
Informations- und Bewusstseinsmaßnahme, Öffentlichkeitsarbeit
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
extern
Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Abteilung V/B/3
AL Mag. Bierbaumer Sylvia
E-Mail: sylvia.bierbaumer@sozialministerium.at

Mag. Weiß Angelika
E-Mail: angelika.weisz@sozialministerium.at