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Häusliche und sexualisierte Gewalt als Thema im Gesundheitswesen

Ziel(e)

Sensibilisierung und Schulung sowie Erkennen und Dokumentieren von Verletzungen aufgrund häuslicher Gewalt.

Zielgruppe(n)

MitarbeiterInnen in medizinischen und pflegenden Berufen

Inhalt

Spitäler und Arztpraxen sind oft die erste Anlaufstelle für Frauen, die häusliche Gewalt erleben. Die Ursache der Verletzungen wird von ihnen aber häufig nicht offengelegt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in medizinischen und pflegenden Berufen kommt daher die wichtige Aufgabe zu, Symptome von häuslicher Gewalt - wie blaue Flecken und gebrochene Rippen - richtig zu deuten. Und im Verdachtsfall die Spuren (gerichtstauglich) zu dokumentieren und die Betroffenen sensibel über Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären.Ohne adäquate Schulung ist es Angehörigen der entsprechenden Berufsgruppen aber nicht möglich, diese Rolle auch wahrzunehmen.Die Frauenministerin unterstützt daher die Entwicklung von entsprechenden Ausbildungscurricula für relevante Gesundheitsberufe.

Ergebnisse

Im Fokus dieses Projekts stand die Entwicklung von Standards, die Ende 2016 in der Broschüre „Häusliche und sexualisierte Gewalt als Thema im Gesundheitswesen - Schwerpunkt Frauen und Kinder - Informationsbroschüre zur Implementierung international anerkannter Standards in die Ausbildungscurricula aller Gesundheitsberufe“ publiziert wurden. In Fortsetzung dieses Projekts sollen nunmehr Fachhochschulen und andere Ausbildungsstätten bei deren Implementierung unterstützt und wo erforderlich, die gesetzlichen Grundlagen angepasst werden.

Projektinformationen

Organisation:
Bundeskanzleramt
Projektzeitraum:
Januar 2015 - Dezember 2018
Themenbereich(e):
Frauen und Gleichstellung, Gesundheit, Gewalt, Sexismus
Art der Maßnahme(n):
Informations- und Bewusstseinsmaßnahme, Öffentlichkeitsarbeit
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
extern
Kontakt:

Fr. Anneliese Erdemgil-Brandstätter