Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr in der Seite "Datenschutzinformation".

Implementierung von VN-SR Res. 1325 (2000) "Frauen, Friede, Sicherheit"

Ziel(e)

Berücksichtigung von Frauenanliegen im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik sowie im Rahmen der Konfliktprävention, Konfliktmanagement und Konfliktlösung. Verstärkte Einbindung von Frauen in politische Entscheidungsprozesse und in Friedensoperationen; Schutz von Mädchen und Frauen vor sexueller Gewalt und Vergewaltigung in bewaffneten Konflikten.

Zielgruppe(n)

In Österreich sollen insbesondere Frauen, die bereits beim Österreichischen Bundesheer, der Polizei sowie in internationalen Organisationen arbeiten oder arbeiten wollen, erreicht werden. International sollen v.a. Frauen in Konflikt- und Postkonfliktsituationen erreicht werden.

Inhalt

Mit dem Nationalen Aktionsplan (NAP 1325) schreibt die österreichische Bundesregierung ihr Engagement zur Umsetzung von VN-SR Res. 1325 für die humanitären, diplomatischen, friedenserhaltenden und entwicklungspolitischen Aktivitäten Österreichs fest und stärkt die ressortübergreifende Zusammenarbeit zu diesem Thema. Der NAP 1325 wurde 2007 angenommen und 2012 im Lichte aktueller Entwicklungen überarbeitet.

Die wichtigsten Ziele sind:
1.) Erhöhung des Frauenanteils sowie verstärkte Beachtung der Zielsetzungen von VN-SR Res. 1325 in der Ausbildung zu internationalen Friedensoperationen.
2.) Stärkung der Partizipation von Frauen in friedensfördernden und konfliktbeilegenden Maßnahmen; Erhöhung des Frauenanteils in Entscheidungspositionen bei internationalen und europäischen Organisationen.
3.) Prävention von gender-spezifischer Gewalt und Schutz der Bedürfnisse von Frauen und Mädchen im Rahmen von Friedensoperationen, bei humanitären Einsätzen und in Lagern für Flüchtlinge und Binnenvertriebene.

Die entsprechenden Maßnahmen beinhalten:
1.) Einsatz einer spezifischen Personalpolitik.
2.) politisches Engagement Österreichs auf internationaler und regionaler Ebene.
3.) konkrete Aktivitäten zur Unterstützung von Frauen und Mädchen in Konflikt- und Postkonfliktregionen.

Ergebnisse

Jährliche Überprüfung der Umsetzung des NAP 1325 durch eine interministerielle Arbeitsgruppe unter Einbindung sämtlicher betroffener Ressorts sowie der Austrian Development Agency. Jährlicher Umsetzungsbericht, der vom Ministerrat angenommen und dem Nationalrat zur Kenntnis weitergeleitet wird.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
Projektzeitraum:
seit Januar 2000
Themenbereich(e):
Frauen und Gleichstellung, Gewalt, Sexismus
Art der Maßnahme(n):
Politische Maßnahme
Projektauswirkung:
intern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres 
Ges. Larissa Lassmann