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Ministerratsbeschluss zur Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsgremien der Unternehmen mit einem Bundesanteil von 50% und darüber

Ziel(e)

Die österreichische Bundesregierung verpflichtete sich per Ministerratsbeschluss vom 15. März 2011 dazu, den Frauenanteil in Aufsichtsgremien der Unternehmen, an denen der Bund mit 50 Prozent oder mehr beteiligt ist, bis 31. Dezember 2013 auf 25 Prozent zu erhöhen. Bis 31. Dezember 2018 sollte die Beteiligung der Frauen auf 35 Prozent angehoben werden, diese Vorgabe wurde bis Ende 2019 verlängert. 
Mit Ministerratsbeschluss vom 3. Juni 2020 wurde festgelegt, dass der Frauenanteil in diesen staatsnahen Unternehmen auf 40 Prozent angehoben werden soll. 

Zielgruppe(n)

  • Frauen, die Interesse an einem Aufsichtsratsposten haben
  • Politikerinnen
  • interessierte Öffentlichkeit

Inhalt

Die bereits im Regierungsprogramm festgeschriebene Erhöhung des Frauenanteils staatsnaher Unternehmen (mindestens 50 Prozent Bundesbeteiligung) wurde am 03. Juni 2020 im Ministerrat beschlossen. Die neu beschlossene Quote von 40 Prozent soll - unter Berücksichtigung von Funktionsperioden und Bestellungszeiträumen - innerhalb der aktuellen Legislaturperiode erreicht werden.

Zusätzlich wurde der Fortschrittsbericht 2020 über den Frauenanteil in staatsnahen Unternehmen im Ministerrat behandelt. Darin wurde der Stand der bisher geltenden Quote von 35 Prozent, die mit Ministerratsbeschluss vom 31. Juli 2019 bis Ende 2019 fortgeschrieben wurde, überprüft.

Ergebnisse

Gemäß dem Fortschrittsbericht 2020 (Berichtszeitraum: 1. Jänner 2019 bis 31. Dezember 2019) betrug der Bundes-Frauenanteil in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen (mindestens 50 Prozent Bundesbeteiligung) im Durchschnitt 43,3 Prozent: 123 der 284 vom Bund entsandten Aufsichtsratsmitglieder waren Frauen. Insgesamt erfüllten 35 Unternehmen der insgesamt 54 Unternehmen die für 2019 vorgesehene 35-Prozent-Bundes-Frauenquote – oder lagen sogar darüber.

Projektinformationen

Organisation:
Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Projektzeitraum:
seit März 2011
Themenbereich(e):
Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Soziales, Konsumentenschutz, Öffentlicher Dienst, Wirtschaft
Art der Maßnahme(n):
Politische Maßnahme
Projektauswirkung:
intern, extern
Projektdurchführung:
intern
Kontakt:

Bundeskanzleramt
Abteilung III/1
Mag.a Lisa-Maria Trummer
E-Mail: lisa.-maria.trummer@bka.gv.at

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
C1/2
Mag.a Sylvia Vana
E-Mail: sylvia.vana@bmdw.gv.at