Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr in der Seite "Datenschutzinformation".

Tagung "Frauen am Land – Potentiale und Perspektiven"

Ziel(e)

Vom 7. bis 9. Februar 2013 fand an der Universität für Bodenkultur Wien die Tagung Frauen am Land – Potentiale und Perspektiven statt. Über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und Japan diskutierten über die vielfältigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse, Rollen und Leistungen von Frauen in ländlichen Regionen. In wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Praxisforen und dem Marktplatz zur Bildung wurden sowohl Möglichkeiten als auch die strukturellen und gesellschaftlichen Barrieren für eine selbstbestimmte Lebensführung von Frauen in ländlichen Räumen in vielen Facetten ausgeführt. Genderfragen im Rahmen der Regionalentwicklung, der Kommunalpolitik, der Landwirtschaft und des ländlichen Arbeitsmarktes wurden ebenso behandelt wie die Situation von Frauen am Land im Kontext von Bildung, Mobilität, Migration und Ehrenamt. Die präsentierten Themen sind als Spiegelbild dessen zu sehen, was in Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Regionalentwicklung und Landwirtschaft derzeit geforscht, gefördert und verhandelt wird.

Zielgruppe(n)

Intern, Extern

Inhalt

Das erfreulich große Interesse an der Tagung zeugt von der Brisanz und der Wichtigkeit, die den Potentialen und Perspektiven von Frauen sowie den Geschlechterverhältnissen in ländlichen Räumen mittlerweile zukommen. Bedingt durch ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungskontexte und alltagsweltlichen Lebenszusammenhänge brachten die Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Regionalentwicklung und praktischer Landwirtschaft ein sehr vielfältiges ExpertInnen- und Geschlechterwissen ein. Die verschiedenen Thematiken, die in den Präsentationen und Diskussionen angesprochen wurden, konnten im gegebenen Zeitrahmen soweit vertiefend diskutiert werden, dass zahlreiche Gemeinsamkeiten und Anschlussstellen, aber auch Widersprüche deutlich wurden. Im Laufe der Tagung wurde klar: Das Potential zur gegenseitigen Anregung von Forschung, Verwaltung und Praxis ist in hohem Ausmaß vorhanden. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, noch vor Ort Kontakte herzustellen, um auch nach der Tagung gemeinsam weiter zu reflektieren und zu kooperieren. Wenn es gelingt, diese angeregte Vernetzung weiter zu intensivieren, dann ist ein wichtiges Ziel der Tagung erreicht.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Projektzeitraum:
Februar 2013 - Februar 2013
Themenbereich(e):
Frauen und Gleichstellung
Art der Maßnahme(n):
Informations- und Bewusstseinsmaßnahme, Öffentlichkeitsarbeit
Projektauswirkung:
intern, extern
Projektdurchführung:
intern mit externer Unterstützung
Kontakt:

Bundesanstalt für Bergbauernfragen
Dr. Oedl-Wieser Theresia
E-Mail: theresia.oedl-wieser@babf.bmlfuw.gv.at