Zero Emission Mobility Plus (ZEM+) - Förderprogramm

Ziel(e)

Ziel der Ausschreibung ist, einen Beitrag zu den im Regierungsprogramm 2025-2029 formulierten Zielen, wie beispielsweise der Klimaneutralität bis 2040 sowie der damit einhergehenden Dekarbonisierung des Straßenverkehrs, zu leisten.

Übergeordnetes Ziel des Programms ist es, Konzepte zur Verkehrsvermeidung zu entwickeln und möglichst viele Fahrten von fossil betriebenen Fahrzeugen durch Fahrten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen und/oder anderen nachhaltigen Mobilitätsformen (ÖV, Fuß- und Radverkehr) zu ersetzen sowie zur Reduktion des Fahrzeugbesitzes – beispielsweise durch Sharing-Projekte – beizutragen.

Die Energie für alle Mobilitätsformen soll dabei aus erneuerbaren Energieträgern zur Verfügung gestellt werden.

Zielgruppe(n)

Besonders angesprochen werden Institutionen aus Forschung, Entwicklung und Mobilitätsplanung, die nachhaltige und sozial gerechte Mobilitätslösungen erarbeiten. Indirekt profitieren Nutzer:innen unterschiedlicher sozialer Gruppen – darunter Frauen, Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Behinderung –, deren spezifische Mobilitätsbedürfnisse systematisch berücksichtigt werden sollen. Ziel ist es, alle gesellschaftlichen Gruppen gleichberechtigt in die Mobilitätswende einzubeziehen.

Inhalt

ZEM+ bedient sich mehrerer Instrumentenleitfäden der FFG (F&E Dienstleistungen, Kooperative F&E-Projekte, Leitprojekte). Diese gehen in Ihren Bewertungskriterien auf genderspezifischen Punkt ein.

  • Die Ausschreibung erfolgt unter besonderer Berücksichtigung von Gender- und Diversitätsaspekten. Insbesondere wird beim Projektauswahlverfahren darauf geachtet, ob die einreichenden Projekte die Mobilitätsbedürfnisse und -verhaltensmuster von Frauen , Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Behinderungen analysieren und berücksichtigen.
  • Instrumenteleitfäden: Bewertung, ob und wie genderspezifische Themen inhaltlich und methodisch berücksichtigt werden. Analyse der Genderrelevanz im Projektkontext. Integration in den methodischen Ansatz.
  • Eignung der Projektbeteiligten: Bewertung, ob bei der Teamzusammenstellung auf eine ausgewogenere Geschlechterverteilung geachtet wurde. Mit dem Ziel die branchenüblichen Verhältnisse zu verbessern.
  • Allgemeines zu Gleichstellung und Vielfalt der FFG unter: https://www.ffg.at/gleichstellung-und-vielfalt

Ergebnisse

Forschungseinrichtungen, Unternehmen und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen können gefördert bzw. finanziert werden. Nach Ende der Einreichfrist (11.2.2026) werden die Projekte bzw. Angebote in einem Juryverfahren bewertet und gereiht. Die Förderentscheidung liegt voraussichtlich im Mai 2026 vor.

Projektinformationen

Organisation:
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Projektzeitraum:
Oktober 2025 - Februar 2026
Themenbereich(e):
Verkehr, technische Infrastruktur, Mobilität, Wissenschaft, Schule und berufliche Bildung
Art der Maßnahme(n):
Budgetäre Maßnahme
Projektauswirkung:
extern
Projektdurchführung:
extern
Kontakt:

Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Abteilung II/1 - Mobilitätswende
E-Mail: ii1@bmimi.gv.at

Links:
FFG - Call 2025